Rennen, falten, fahren. Wir Brompton-Fahrer bilden eine starke Gemeinschaft

Junge und Alte, Verrückte und weniger Verrückte radelten am 16. August 2015 in fantastischen Outfits durch die Bremer Wallanlagen. Sie sorgten – besonders mit ihrer guten Laune und ihrem fröhlichen Miteinander für  öffentliche Aufmerksamkeit. Kaum zu glauben, dass sie sich zu einem Rennen an den Start begeben haben. Denn hier ging es weniger um Verbissenheit und Siegeswillen, sondern mehr um ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art.

Eine Gemeinschaft wirft sich in Schale

Anlass war die Brompton National Championship, die ausschließlich Falträder von Brompton zulässt und ihre Teilnehmer zu gediegener Kleidung verpflichtet. Die männlichen Fahrer tragen Sakko und Hemd mit Krawatte,dazu kurze Hosen. Die Damen zeigen sich im Tweedrock, aber auch gerne mal schrill.

Doch was ist außerdem besonders an dieser Gemeinschaft?

Mitfahren und Gas geben ist für jedes Alter cool

Sie alle verbindet ein fast schon missionarischer Eifer für das Fahren eines Faltrades und nicht von ungefähr nennen sich einige von ihnen auch gerne „Bromptonauten“. Spätestens nach dem Startschuss geben die Fahrer richtig Gas und der Siegeswille ist entfacht – besonders unter den jüngeren Fahrern. Kaum zu glauben, dass der älteste Fahrer mit 78 Jahren gegen einen 15-Jährigen in die Pedale tritt. In der Brompton Gemeinschaft ist alles möglich und das Alter spielt keine Rolle.

rennenfaltenfahren

Interesse und Wertschätzung bestimmen die Begegnungen

Besonders berührt hat mich eine Begegnung mit einem Professor der TU Aachen, der für ein außergewöhnliches Projekt seiner Studenten geworben hat. Er selber ist Brompton-Fan und wollte seine Studenten jenseits der üblichen Themen für ein Brompton-Abenteuer gewinnen. Sein Ziel: Das Brompton soll noch leichter werden. Frei nach dem Motto: „Je leichter umso besser“.

Wir haben ihm ein Brompton mit Titan-Teilen gesponsert und für seine Forschungsarbeit zur Verfügung gestellt.

Er hat mit seinen Studenten einen Rahmen aus Karbon hergestellt. Das Ergebnis sorgte für einen „Wow-Effekt“. Selbstverständlich hat er es sich nicht nehmen lassen, am Rennen teilzunehmen. Er wollte die Brompton- Gemeinschaft kennenlernen und nicht nur an einem Objekt arbeiten.

Auch unter den Brompton- Fahrern hat sein Projekt viel Resonanz und Interesse geweckt. In diesen Fachgesprächen ist es völlig egal, welchen Titel die Fahrer tragen oder welchem Berufsstand sie angehören. Hier steht die Begegnung im Vordergrund und das lässt mein Herz höher schlagen.

Aufrichtige Dialoge, wertschätzende Gespräche und eine Gemeinschaft, die miteinander unterwegs ist, sind es wert, das nächste Rennen mit vollem Eifer zu planen.  Es geht weiter und ich bin auf jeden Fall dabei! Lassen Sie sich von dieser außergewöhnlichen Gemeinschaft inspirieren und schauen sich doch mal unseren Film zum Rennen an. 6 Minuten, die sich lohnen zeigen bunte Impressionen eines außergewöhnlichen Tages.

Unter http://brompton.de/events-bwc-berlin-2016.html finden Sie außerdem alles zur diesjährigen BWC in Berlin.

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