Ich liebe es, Neues zu entdecken und Chancen zu nutzen

Häufig werde ich gefragt, warum ich als Unternehmer mit so vielen unterschiedlichen Produktlinien unterwegs bin. Auf diese Frage habe ich keine Antwort, die Sie in einem Buch über Strategieentwicklung finden werden. Dennoch blicke ich hin und wieder mit einem Lächeln in meine Vergangenheit und freue mich darüber, dass unser Ecomat 2000 Heizlüfter zu den innovativsten und zuverlässigsten Heizlüftern am Markt gehört.

Tja, und wenn ich diesen Gedanken weiterspinne, gebe ich gerne zu, dass ein Produktsortiment aus hochwertigen Entlüftungs-Armaturen, Brompton –Falträdern, Nutcase Fahrradhelmen, und Ecomat 2000 Heizlüftern und weiteren Produkten nicht unbedingt zu einer engpasskonzentrierten Vertriebsstrategie gehört. Für mich ist diese außergewöhnliche Kombination die logische Folge meiner unternehmerischen Abenteuer. Diese entstehen durch aufmerksame Gespräche mit interessanten Menschen, die nicht jedem Trend hinterherlaufen.

Jede Entwicklung ist wie eine Schatzsuche ohne Landkarte

Meine Entscheidungen entstehen grundsätzlich aus einer Haltung, die ich mit einem einzigen Wort umschreiben kann: zuhören. „Zuhören ist eine Kunst, die mehr braucht, als zwei Ohren.“, sagt der Franziskaner Peter Amendt. Ich stimme ihm zu und übe mich immer wieder in der Kunst des aufmerksamen Zuhörens. Spannende Ideen gewinne ich in Gesprächen mit weltoffenen Menschen. Hier kann ich die Zukunft begreifen, bevor sie Gegenwart wird.

Wenn ich eine Fragestellung in unterschiedlichen Zusammenhängen höre, beginne ich damit, die wiederkehrenden Fragemuster zu selektieren. Dann suche ich, mit wachen Augen und offenen Ohren, nach einer möglichen Antwort. Spielerische Neugier treibt mich an, unkomplizierte und praktische Lösungen zu finden. In dieser Phase werde ich zum Pionier, der eine Schatzsuche plant, für die es noch keine Landkarte gibt.

Produktideen mit Köpfchen lieben Geistesblitze

Wenn ich eine gute Idee habe, beginne ich mit der systematischen Entwicklung von A-Z. Ich buchstabiere dann das Ideenalphabet von „Absatz bis zur Zielgruppe“ und berücksichtige dabei Chancen und Risiken. Ich möchte in meinen Überlegungen Funktionalität und Designverständnis so praktisch wie möglich auf einen anwenderfreundlichen Nenner bringen.

Das war für mich eine interessante Frage, die ich zunächst ohne Anspruch auf eine mögliche Antwort in meinem Hinterkopf gespeichert habe.

Was macht einen Pionier zum Pionier?

Man muss keinen Handkarren durch die Wüste ziehen oder eine unberührte Wildnis erschließen, um ein Pionier zu sein. Ein Pionier ist für mich jemand, der neue Produkte entdeckt und am Markt durchsetzt. Dafür braucht er Kreativität, Mut, Durchsetzungsfähigkeit und Eigeninitiative. Niemand kann ständig neue Produkte auf den Markt bringen, aber die richtigen Produkte für die Bedürfnisse meiner Kunden zu finden, das ist für mich ganz normal. Ich muss das Rad nicht neu erfinden, um innovativ zu sein.

Für mich ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass ich nur aus finanzieller Unabhängigkeit heraus auf eine Schatzsuche gehe, die es mir erlaubt zu scheitern. Ich möchte auf keinen Fall unter Zeitdruck geraten, oder von Banken abhängig sein.

Ein Pionier braucht Partner und Vertrauen

evapolar-teamDas evapolar-Team

Auf der Suche nach der kleinsten Klimaanlange der Welt habe ich zum Beispiel mit dem Prinzip des „um die Ecke Denkens“ im Internet gegoogelt und ein Start-up-Unternehmen in St. Petersburg gefunden, mit dem ich Kontakt aufgenommen habe. Hier vertraue ich der Überzeugung, dass ich kein Fachmann sein muss, um gute Produkte zu herzustellen, sondern dass sich mein Gespür für vertrauenswürdige Partner in der Vergangenheit bewährt hat. Es macht Spaß, mit Partnern Wissen zu teilen und Kooperationen einzugehen, die auf Verlässlichkeit und Vertrauen basieren, damit gute Produkte Gestalt annehmen können.

Wenn man flexibel ist und mit guten Partnern kooperiert, kann man auch viel kreativer sein. Ich unterschätze nie den Wert guter Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern und Netzwerken. Sie sorgen für Begeisterung und einen unbeschwerten Blick in die Zukunft. Das lässt mich jeden Tag voller Energie aufwachen und macht mir Mut, weiterhin als Pionier unterwegs zu sein.

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